Ich kam in Hamburg zur Welt, bin also eine gebürtige Hamburgerin. Mein ‘Geburtstag’ fand Mitte des letzten Jahrhunderts statt und das klingt zeitlich viel weiter entfernt als es sich anfühlt. Aber ich bin auch eine geborene Hamburgerin, weil nämlich schon beide Eltern hier zur Welt kamen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, jedenfalls nicht für diese Generation, denn erstens ist die Stadt weltoffen und hat schon immer Menschen von überall her angezogen und zweitens war Hamburg bis zum zweiten Weltkrieg noch nicht einmal halb so groß wie heute. Wandsbek, Altona und Wilhelmsburg waren bis 1937 selbstständige Städte. Sogar Steilshoop und Lokstedt lagen außerhalb des Stadtgebietes. Meine Eltern lebten aber in Ottensen, also gleich an der Elbe, gerade vor der Grenze nach Dänemark. Und natürlich bekenne ich mich auch als Hanseatin, was eher auf die Lebensart abzielt. Per Definition sind damit die Menschen gemeint, deren Vorfahren seit Generationen als Reeder, Banker oder Kaufleute tätig waren. Aber auch das passt.

Erst spät habe ich die Lust am Fotografieren gefunden. Oder vielleicht war es auch die viele Freizeit, die das Leben nach der Pension erst einmal umkrempelte. Sie wollte gefüllt werden und so fing ich mit ersten Fototouren an. Dann begann ich darüber zu schreiben und veröffentlichte einen ersten Blog Duvenstedter Brook. Inzwischen sind einige andere dazugekommen. In Ohlsdorf entdeckte ich  beispielsweise den Parkfriedhof ganz neu, denn mit der Kamera schaut man einfach genauer hin. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof treffen sich Kultur und Natur auf engsten Raum. Zwischen den aufwendig gestalteten Grabmälern schleicht auch tagsüber der Fuchs. Rehe freuen sich über die frischen Blumen und über allem schwebt der Uhu. Eine spannende Welt. 

Dann lernte ich einen britischen Staatsbürger kennen. Er brachte mir nicht nur den englischen Humor mit sondern entfachte bei mir auch die Liebe für die Engländer. Ich besuchte ihn in London und ließ mir viel Zeit. Drei Jahre schreibe ich nun schon über meine Erlebnisse im London-Blog. Wieder zurück in Hamburg, merkte ich, dass ich meine Stadt kaum kenne. Besonders die rasante Entwicklung in den letzten beiden Jahrzehnten ging unbemerkt an mir vorbei. Also machte ich mich auf den Weg und nahm die Kamera mit. Ganz langsam taste ich mich an die Fotografie der Stadt heran. Architektur und urbanes Lebens sind ganz andere Herausforderung als die Tier- und Pflanzenwelt in der Natur. Beides macht mir sehr viel Freude und weil man die bekanntlich teilen soll, schreibe ich mit Begeisterung meine Blogs. 

Meine Fotos dürfen kopiert und verwendet werden. Falls Sie die Bilder für kommerzielle Zwecke nutzen wollen, bitte ich um Kontaktaufnahme. Meistens werde ich Ihnen das gewünschte Bild in voller Größe und Schönheit zur Verfügung stellen können. 

Viel Spaß beim Lesen und „Nachwandern“ wünscht Ihnen
Brigitte Peters

 

Meine Mailadresse:  mail@brigitte-peters.de